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Netzwerkziele

Auf Initiative des regionalen Arbeitskreises der GAIMH (German Association for Infant Mental Health) ist 2002 das Netzwerk "Hilfen in der frühen Kindheit - Netzwerk in der Region Köln" entstanden.

Das Netzwerk verfolgt hierbei das Ziel, eine Lobby für die Gesundheit der Familien mit Schwangeren, Babys und Kleinkindern in der Region Köln zu schaffen. Dabei steht das Wohl der Familien im Vordergrund.

Ein weiteres Ziel des Netzwerkes ist die Öffentlichkeitsarbeit. Hier gilt es, bei allen Verantwortlichen ein Bewusstsein für eine rechtzeitige und freizügige Prävention in der frühen Kindheit zu schaffen, um Entwicklungsrisiken zu mindern und spätere Schäden zu vermeiden.

Die zentralen Anliegen der Beteiligten sind:

  • die gesunde psychische und physische Entwicklung des Säuglings und Kleinkindes mit seinen spezifischen Bedürfnissen
  • die Unterstützung und Entlastung der Eltern - Kind - Beziehung, der Eltern und des Kindes auch bei Krankheit und Behinderung
  • die Stärkung und Differenzierung der intuitiven elterlichen Kompetenzen
  • die Förderung der Interaktion / vorsprachlichen Kommunikation zwischen Eltern und Kind im Sinne einer positiven Gegenseitigkeit
  • eine umfassende Entwicklungsdiagnostik
  • die Minderung von Entwicklungsrisiken durch rechtzeitige Prävention
  • Ermutigung der Eltern zur frühzeitigen Inanspruchnahme von Unterstützung

In der Arbeit mit den Familien gehen die Beteiligten des Netzwerkes ressourcen-orientiert vor. Sie fördern und begleiten die Entwicklung des Kindes und der Eltern - Kind - Beziehung. Sie wertschätzen die Eltern und helfen ihnen, ihre elterlichen Kompetenzen zu erweitern. Sie entlasten und unterstützen die familialen Systeme, so daß überwiegend positive Entwicklungsräume für das Kind entstehen können.

Die Diagnostik sowie die psycho-edukative Unterstützung, Beratung und Therapie aller Beteiligten basiert auf

  • den Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie
  • den Konzepten der Bindungs-Theorie und -Forschung
  • den Konzepten der präverbalen Interaktion und Kommunikation zwischen dem Kind und seinen primären Bezugspersonen

Unter diesem gemeinsamen theoretischen und begrifflichen Dach finden sich unterschiedliche Ansätze und Vorgehensweisen, die im Einzelnen wegen ihrer besonderen Aspekte von den jeweiligen Beteiligten beschrieben werden.

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